Vita

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Anette Hinrichs ist als geborene Hamburgerin ein echtes Nordlicht. Ihre Leidenschaft für Krimis wurde im Teenageralter durch Agatha Christie entfacht und weckte in ihr den Wunsch, eines Tages selbst zu schreiben. Heute lebt sie als freie Autorin mit ihrer Familie im Raum München. Ihre Sehnsucht nach ihrer alten Heimat lebt sie in ihren Küstenkrimis und zahlreichen Recherchereisen in den hohen Norden aus.

Nach ihren erfolgreichen Kriminalromanen um Kommissarin Malin Brodersen ist „NORDLICHT – Die Tote am Strand“ der Auftakt zu ihrer neuen Reihe.

Fragen & Antworten

  • Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

    Mit dreizehn Jahren habe ich meinen ersten Krimi gelesen:“16.50 Uhr ab Paddington“ mit der grandiosen Miss Marple. Anschließend habe ich sämtliche Werke von Agatha Christie verschlungen und den Entschluss gefasst eines Tages selbst zu schreiben. Vor einigen Jahren war dann der richtige Zeitpunkt gekommen. Ich habe Schreibkurse besucht um das Handwerk zu lernen, mit drei anderen Frauen eine Schreib- und Autorengruppe gegründet und mir fachliche Berater gesucht, die mich bei meinem Projekt unterstützten.

  • Warum schreiben Sie gerade Krimis?

    Oftmals steckt hinter einem Mord eine menschliche Tragödie. Die seelischen Abgründe der Menschen, ihre dunklen Seiten und unter welchen Umständen sie zu Tage treten, faszinieren mich. Deshalb lese und schreibe ich Krimis.

  • Woher nehmen Sie die Ideen für Ihre Bücher?

    Bei jedem meiner Krimis steht am Anfang nur der Zipfel einer Idee, ein kleines Detail, das ausreicht um meine Fantasie in Gang zu setzen. Manchmal genügt dafür ein Wort oder ein Satz, den ich aufschnappe, etwas das ich beim Spazierengehen entdecke oder eine Zeitungsnotiz.

  • Haben Sie einen Autor als Vorbild?

    Ja. Henning Mankell. Ich liebe seine Wallander-Krimis.

  • An welchem Ort schreiben Sie am liebsten?

    Ich arbeite meistens in meinem Schreibzimmer. Ganz allein bei absoluter Ruhe. Nur wenn mich nichts ablenkt, habe ich die Möglichkeit tief in meine Geschichten einzutauchen.

  • Wie sieht ein typischer Schreibtag bei Ihnen aus?

    Ich habe fünf feste Schreibtage in der Woche. Ab halb acht sitze ich an meinem Schreibtisch und lasse mich durch nichts weglocken. Diese Zeit gehört nur mir, meiner Geschichte und meinen Figuren. In heißen Phasen kann es allerdings passieren, dass ich jede freie Minute schreibe, wenn es läuft, auch die ganze Nacht hindurch.

  • Wird es einen zweiten Band mit dem Ermittlerteam Boisen & Nyborg geben?

    Ja. Der zweite Fall erscheint voraussichtlich im Mai 2020.

  • Welchen Wunsch haben Sie für Ihre Zukunft als Autorin?

    Ich wünsche mir viele Leser, die ich mit meinen Büchern fesseln und begeistern kann.